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Bonn, den 19. März 2009
Navigation von infoware unterstützt DHL im Projekt “Smart Truck”Navigation und Routenplanung steuern ZustellfahrzeugeVideo-Stream von rbb Abendschau Bonn, den 19. März 2009: Die tägliche Nahverkehrsplanung erfolgt in der Regel auf Basis von eingegangenen Abhol- und Zustellaufträgen. Diese Planungen basierten auf der Annahme von optimalen Verkehrsverhältnissen (bspw. keine Behinderung durch Staus oder Baustellen) oder auf Erfahrungswerten. Die Reaktion auf Störungen oder kurzfristige Änderungen von Kundenaufträgen sollte verbessert werden. Daher hat das Projekt „Smart Truck“ die Entwicklung intelligenter Zustellfahrzeuge für eine optimierte Tourenplanung und Fahrzeugauslastung zum Ziel. Eine wichtige Komponente sind dabei die Navigations- und Routingtechnologien von infoware. Lösungsansätze für ein vorausschauendes und dynamisches Planungssystem zu entwickeln, das war die Zielsetzung des Projektes „Smart Truck“ unter Leitung des DHL Innovation Centers in Troisdorf bei Bonn. Eine der zentralen Herausforderungen im Projekt war, spontan hinzugefügte Abholaufträge mit den bereits fahrenden Fahrzeugen berücksichtigen zu können. infoware unterstützt Smart Truck mit seinen Navigations- und Routingsystemen maptrip und mapsuite die in den Fahrzeugen bzw. im zentralen Planungsserver zum Einsatz kommen. Beide Systeme arbeiten im Smart Truck Umfeld eng zusammen. Der Planungsserver fungiert als zentrales Nervensystem wo ständig Auftrags- und Verkehrsdaten zusammenlaufen. Erstmals wurden im Projekt s.g. Floating Car Data (FCD) verwendet. Die FCD-Daten werden vom Institut für Verkehrssystemtechnik (DLR) in der Helmholtzgesellschaft, Berlin aus aktuellen Bewegungsprofilen im Berliner Stadtverkehr erzeugt und liefern ein realistisches Abbild der tatsächlichen Verkehrssituation. Anders als übliche Verkehrsinformationen informieren FCD-Daten auch abseits von Staus über den Verkehrsfluss. So können Fahrzeuge gezielt über freie Straßen geführt werden. Hierfür wurde die infoware Technologie mapsuite zur Nutzung der FCD-Daten erweitert und weiterentwickelt. Ein besonderes technisches Schmankerl stellt die Routenübertragung vom Planungsserver zum Navigationssystem im Fahrzeug dar: Da ein vollständiges Informationsbild (Fahraufträge, Verkehr) nur auf dem Server vorliegen, werden die Routen hier optimiert. Die Navigation fährt dann exakt ab, was auf dem Server berechnet wurde. Die ermittelten Einsparpotentiale werden so im Fahrzeug tatsächlich in Minderkilometern realisiert. Das Ziel des Projektes ist eine bessere Auslastung der Fahrzeuge, Schonung der natürlichen Ressourcen sowie eine präzisere Ankündigung von Abholzeiten beim Kunden. Der Text enthält rd. 2.600 Zeichen. Download Pressemitteilung (.doc 64 kb) |